Mit der gewissen Swissness


Ob Taschenmesser, Uhren oder Käse – Produkte mit der Schweizer Flagge gelten als genau, hochwertig und stilvoll. Diese Stereotypen macht auch Swiss International Air Lines zum Programm.

Die kleinen „Schoggi“, die während der Reise mit Swiss verteilt werden, bleiben vielen Passagieren in Erinnerung.
SÜSSE ÜBERRASCHUNG: BEI DER LANDUNG VERTEILEN DIE CREWS DIE ROT-WEISSEN SCHOGGIS. Bild: Swiss

Über 16,5 Millionen rot-weiße Täfelchen verschenken die Flugbegleiter der Schweizer National-Airline pro Jahr. Schokolade als eines der typischsten Produkte des Alpenstaats auszuteilen, passt ins Konzept: „Mit unserer Swissness heben wir uns gegenüber Wettbewerbern ab“, sagt Markus Binkert, der als Chief Commercial Officer (CCO) den gesamten kommerziellen Bereich der Airline leitet. Der ideale Sitz, ein umfangreiches Entertainment-Angebot während des Fluges – darin seien viele Airlines gut. „Bei uns erleben die Passagiere darüber hinaus die klassischen Schweizer Werte wie Qualität bis ins Detail und Gastfreundschaft“, so Binkert. Eine erfolgreiche Strategie: Sechs Mal in Folge gewann das Star-Alliance-Mitglied seit 2011 den World Travel Award für Europas beste Businessklasse. „Geschäftsreisende schätzen besonders die täglichen Verbindungen zu allen wichtigen Wirtschaftsstandorten, wie zum Beispiel Stuttgart“, sagt der CCO. Auch viele Urlauber waren unter den insgesamt 16,5 Millionen Passagieren, die 2016 mit Swiss flogen – so viele wie nie zuvor. Fünfmal täglich geht es vom baden-württembergischen Landesairport zum Hub nach Zürich, und von dort zu über hundert Destinationen in 43 Ländern weltweit.

„Unsere Boeing-777-Ziele sind dabei besonders beliebt.

„Die hohe Frequenz der Verbindungen und die kurzen Umsteigezeiten an unserem Heimatflughafen kommen gut an“, meint Markus Binkert. „Unsere Boeing-777-Ziele sind dabei besonders beliebt. Dazu gehören zum Beispiel San Francisco, Los Angeles, Bangkok oder Singapur.“ Der Großraum-Langstreckenjet ist eines von zwei neuen Maschinenmustern, die im vergangenen Jahr eingeführt wurden. Neben zehn Boeing 777 beschaffte die Swiss dreißig Bombardier C Series. 77 Flugzeuge hat die Airline mit dem IATA-Code LX insgesamt in der Flotte. Neben den neuen Modellen sind die A340, A330, A321, A320 und A319 der Airbus-Familie im Einsatz.

Markus Binkert ist seit 2005 bei der nationalen Fluggesellschaft der Schweiz und seit 2013 als Chief Commercial Officer tätig.
Internationale Ziele, regionale Verpflegung

Von Stuttgart starten seit Herbst 2016 unter anderem die Jets des Typs CS100. „Sie sind wesentlich leiser als vergleichbare Muster und verbrauchen weniger Treibstoff. Außerdem ist die CO2-Emission um rund ein Viertel geringer“, erklärt Binkert. Von Piloten über Crew-Mitglieder bis zu Ingenieuren – gemeinsam mit dem Team des kanadischen Herstellers Bombardier entwickelte Swiss das neue Flugzeugmodell als Erstkundin und -betreiberin mit. „Im Kabineninneren gibt es durch die größeren und eng aneinandergesetzten Fenster mehr Tageslicht und somit ein angenehmes Raumgefühl“, sagt Binkert.

Neben dem neuen Interieur und der Gastfreundschaft der Crew soll auch die Verpflegung dafür sorgen, dass sich Passagiere wohlfühlen. Während der Reise werden regionale Produkte aus allen Schweizer Landesteilen serviert. Bier, Käse, Wein – und natürlich die kleinen Schokoladentafeln sorgten dafür, dass die New York Times das gastronomische Angebot in der Economy Class der hundertprozentigen Lufthansa-Tochter kürzlich zu einem der besten weltweit kürte.

Auf Wunsch gibt’s bei Swiss spezielle Kindermenüs.
Von Stuttgart nach Zürich

Von Stuttgart startet Swiss täglich fünfmal nach Zürich. Der Flug dauert rund 45 Minuten. Alle Infos zu den Verbindungen gibt es unter www.swiss.com.

  • Anschluss STR
  • Simon Kirchgeßner
  • 08/17